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Nährstoffmangel: Ursachen, Symptome und Behandlung

Ein Nährstoffdefizit bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Die Anzeichen sind unspezifisch: Sie fühlen sich müde, unruhig oder unkonzentriert, die Haut ist irritiert, der Kopf schmerzt. Dahinter kann ein Zuwenig an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen stecken. Wir zeigen Ihnen, welche Mängel besonders häufig sind, welche Symptome auftreten und wie Sie Ihren Nährstoffspeicher wieder auffüllen können.

Übersicht

 

So erkennen Sie einen Nährstoffmangel 

Wenn Sie nicht ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen, gerät Ihr Nährstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht. Ihr Körper sendet Ihnen dann sichtbare, spürbare und schmerzhafte Signale. 

Doch diese Anzeichen sind eher ungenau. Deshalb ist es gar nicht so leicht, sie zu deuten. Treten die Symptome gebündelt auf, ist die Chance sehr groß, dass ein Nährstoffdefizit die Ursache ist.

Symptome eines Nährstoffmangels

  • Sichtbar: die Fingernägel werden brüchig, die Haare fallen aus, die Haut ist irritiert, die Lippen sind spröde, die Mundwinkel eingerissen, Sie sehen insgesamt eher blass aus
  • Spürbar: Sie fühlen sich schlapp, müde und antriebslos, Sie können sich kaum konzentrieren, sind oft nervös
  • Schmerzhaft: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, häufige Infekte, Zahnfleischbluten

Diese Krankheitszeichen können, müssen aber nicht mit einem Mangel zusammenhängen. Ein Bluttest kann ganz genau darüber Aufschluss geben, ob Ihnen Nährstoffe fehlen und welche das sind. 

Welche Nährstoffe gibt es eigentlich?

Wenn wir von einem Nährstoffdefizit sprechen, meinen wir das Fehlen der essenziellen Stoffe, die unseren Körper überhaupt erst lebens- und funktionsfähig machen.  

Dazu zählen Wasser, Sauerstoff, Mikronährstoffe (wie Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine) und Makronährstoffe (wie Proteine, Kohlenhydrate, Fette).

 

Ursachen für Nährstoffmangel

Warum wird der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt? Die Ursachen sind vielfältig.  

Wenn wir krank sind, zu viel Sport machen, regelmäßig rauchen oder bestimmte Medikamente einnehmen, braucht unser Körper mehr Nährstoffe als üblich. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Alkoholismus sowie im hohen Alter kann es schnell zu Mangelerscheinungen kommen.

Wer sich nicht ausgewogen, sondern zu einseitig ernährt, z. B. durch eine Diät, viele Fertigprodukte oder Veganismus, enthält dem Körper möglicherweise auch essenzielle Nährstoffe vor. 

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die möglichen Ursachen eines Nährstoffmangels und die davon abgeleiteten Behandlungsmöglichkeiten. 

 

Magnesiummangel

Ohne das lebenswichtige Mineral läuft in unserem Organismus nicht viel: Es unterstützt die Muskelregeneration, den Energiehaushalt, die Konzentration und vieles mehr ... 

Symptome bei Magnesiummangel: 

  • Müdigkeit
  • Unruhe
  • Nervosität
  • Schlechte Konzentration
  • Schlafprobleme
  • Verspannte, zitternde Muskeln
  • Wadenkrämpfe
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
  • Magen-Darm-Störungen
  • Herzprobleme

Vorbeugung eines Magnesiummangels: 

Essen Sie ausgewogen und häufig magnesiumreiche Lebensmittel wie Nüsse, Mandeln, Reis, Bananen, Himbeeren, Spinat, Feigen, Haferflocken, Grünkern, Mais, Hirse, Brot, Erbsen, Linsen, Bohnen, Sojabohnen und Kichererbsen oder trinken Sie Mineralwasser.

Besonders in körperlich oder psychisch stark belasteten Lebensphasen, während einer Erkrankung, in Zeiten voller Stress oder mit vielen Sporteinheiten sinkt der Magnesiumspiegel schnell. Sehr gut verwertbare Magnesiumpräparate unterstützen Sie bei einer optimalen Versorgung mit dem wichtigen Mineral.

+++ Magazin-Artikel "Magnesium – das lebenswichtige Mineral" lesen +++

 

Vitamin D-Mangel

Das Sonnenvitamin D kann unsere Haut selbst mithilfe der Sonne herstellen. Dringen die kurzwelligen UV-B-Strahlen des Sonnenlichts in unsere Oberhaut, produzieren wir Vitamin D3.  

Warum haben wir dann trotzdem so häufig einen Vitaminmangel, wenn wir unsere Vitaminspeicher doch selbst auffüllen können? Die Antwort ist simpel: Wir sonnen uns zu wenig. Im Sommer halten wir uns oft drinnen auf und im Winter scheint die Sonne hierzulande einfach zu selten und zu schwach. In den „dunklen“ Monaten Oktober bis März sind deshalb viele Menschen mit Vitamin D unterversorgt. 

Symptome bei Vitamin D-Mangel: 

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Knochenschwäche
  • Muskelverspannungen und -krämpfe
  • Erhöhtes Infektionsrisiko

Vorbeugung eines Vitamin D-Mangels: 

  • Nahrungsergänzung mit Vitamin D, besonders in den Wintermonaten
  • Vitamin D-reiche Lebensmittel wie Lachs, Aal, Hering, Makrele, Bückling, Avocado, Pilze, Haferflocken

+++ Magazin-Artikel "Vitamin D-Mangel: So wichtig ist das besondere Vitamin" lesen +++ 

 

Vitamin B12-Mangel (und alle B-Vitamine)

Vegetarier und Veganer aufgepasst: In großer Menge kommt Vitamin B12 nur in tierischen Produkten wie Milch, Käse, Fisch und Fleisch vor, in pflanzlichen Lebensmitteln ist der Vitamin B12-Gehalt verschwindend gering. Veganer sollten Ihre Vitamin B12-Speicher deshalb über Nahrungsergänzungen kontinuierlich auffüllen. Ein prächtiges Paar: Veganismus und Vitamin B12-Präparate

Symptome bei Vitamin B12-Mangel: 

  • Müdigkeit
  • Kribbeln
  • Taubheitsgefühl
  • Herzklopfen
  • Blasse Haut
  • Blutarmut

Vorbeugung eines Vitamin B12-Mangels: 

  • Vitamin B12-reiche, tierische Lebensmittel essen wie Schweinefleisch, Rindfleisch, Milchprodukte oder frischer Fisch wie Lachs, Makrele, Hering, Bückling
  • Vitamin B-Complex Nahrungsergänzung unterstützt einen aktiven Lebensstil mit Vitamin B12 und allen weiteren B-Vitaminen 

Warum alle B-Vitamine so wichtig sind:

Die acht B-Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12 sind an unzähligen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und unterstützen die Nerven, Blutbildung, Abwehrkräfte, Energieversorgung und vieles mehr. Sie sind zum Beispiel ebenfalls in der Schwangerschaft wichtig, insbesondere das Vitamin B9 – auch bekannt als Folsäure/Folat.

Wer besonderen Belastungen ausgesetzt ist, hat einen erhöhten Bedarf an Vitamin B in seiner ganzen Wirkungsbreite: Sportler, Senioren, Schwangere, Veganer und Vegetarier, einseitig Ernährte und Kranke. Deshalb ist das Zusammenspiel aller acht B-Vitamine so wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Unser Vitamin B-Complex vereint alle essenziellen B-Vitamine in einer Tablette.

 

Calciummangel

Der essenzielle Mineralstoff Calcium ist von großer Bedeutung für unseren Körper. Es unterstützt die Erhaltung normaler Knochen, Zähne und einen normalen Energiestoffwechsel. Calcium verhilft außerdem zu einer regulären Muskelfunktion, Blutgerinnung und Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Entsprechend vielfältig können die Anzeichen bei einem Mineralstoffmangel ausfallen.

Symptome bei Calciummangel: 

  • Hautprobleme wie Ekzeme
  • Haarausfall
  • Brüchige Fingernägel
  • Muskelkrämpfe und -zittern
  • Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Verdauungsstörungen
  • Störungen im Knochenstoffwechsel, langfristig Osteoporose

Vorbeugung eines Calciummangels: 

  • Ausreichend Vitamin D zu sich nehmen, um die Aufnahme von Calcium im Darm möglich zu machen
  • Calcium-reiche Nahrung essen wie Milchprodukte, Mandeln, Mohn, Haselnüsse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Sojabohnen, Sesam
  • Calcium-Präparate einnehmen zur Vorbeugung und Therapie bei Calciummangel 

 

Eisenmangel

Das Spurenelement Eisen sorgt für den Transport von Sauerstoff im Blut hin zu den einzelnen Zellen und unterstützt das Immunsystem. Besonders Frauen leiden häufig an Eisenmangel. Sie essen viel weniger Fleisch als Männer (die dadurch oft sogar einen erhöhten Eisenspiegel haben).

Symptome bei Eisenmangel: 

  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Blasse Haut
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel
  • Trockene Haut

Vorbeugung eines Eisenmangels: 

  • Fleisch als gut verwertbare Eisenquelle zu sich nehmen 
  • bei vegetarischer und veganer Ernährung zu den fleischlosen, eisenhaltigen Lebensmitteln immer Vitamin C oder Fruchtsäuren kombinieren, um eine bessere Aufnahme des Eisens zu erreichen
  • Eisen-Kapseln mit bester Bioverfügbarkeit einnehmen




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istockphoto.com | sveta_zarzamora

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